Neue Beauty-Welle mit ‚Algen Extrakten‘


Seit einiger Zeit scheint sich ein neuer Beauty-Trend zu verbreiten.
Drauf gekommen bin ich durch einen Werbe-Spot, der ein Pflegeprodukt vorstellt.
Als ein Bestandteil wird ‚Meereszucker‘ angegeben.
Dieser Begriff ist so unrelevant, dass Google ihn sogar automatisch ersetzt, und man erst durch einen extra Klick auf die Ergebnisse des eigentlich gesuchten Begriffs gelangt.

Meine Recherche führte dann dazu, dass ‚Meereszucker‘ im Grunde ein Extrakt einer Alge ist.
Eine dieser Angeblichen Algenextrakte wird von diversen Kosmetikunternehmen erwähnt: ‚Oligofurcellaran‘.
Es handelt sich dabei offensichtlich nicht um einen wissenschaftlich existenten Namen sondern um eine Kunstwort, ein ‚Markenname‘. Dahinter stecken angeblich sogenannte ‚Bio-Polymere aus ‚Alginaten‘.
Die weitere Suche ergab dann, dass Polymere aus Algen im Grunde folgendes sein können:

  • Alginsäure (Algin)
  • Carrageen
  • Agar

Alle drei werden aus Algen extrahiert bzw. hergestellt und werden in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie eingesetzt.  Sie werden in der Lebensmittelindustrie hauptsächlich als Geliermittel verwendet.

Eine der Haupteigenschaften dieser Algen-Extrakte in Kosmetik-Produkten ist die Bildung eines ‚Schutzmantels‘.
Diese legt sich als unsichtbarer Film auf die Haut und soll sie somit vor schädlichen Umwelteinflüssen abschirmen. Gleichzeitig lässt dieser Schutzmantel die Feuchtigkeit der Haut nicht nach außen entweichen. Die anderen Inhaltsstoffe dieses ‚Beauty-Produkts‘ sollen somit ungestört wirken können.

 

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