Test: Videobearbeitungs-Software für Einsteiger


Keine Frage: die Technik ist heute so fortgeschritten und die Speichertechnologien so preiswert, dass selbst erstelltes Filmmaterial vom Smartphone in HD-Qualität in Rauhen Mengen vorliegt. Oder man nennt eine der mittlerweile erschwinglichen HD-Kameras, die auf preisgünstigen SD-Karten aufzeichnen, sein Eigen.
Auf jeden Fall ist die Erfordernis für einfach zu bedienende, preisgünstige Videobearbeitungs-Software dadurch deutlich gestiegen, so dass die Hersteller in starke Konkurrenz um diesen Markt treten.

In diesem Beitrag berichte ich über meine Erfahrungen mit den Testversionen von 5 verschiedenen Programmen, die genau die oben beschriebene Zielgruppe ansprechen.

  • Corel Videostudio Pro X5
  • MAGIX Video Deluxe 2013
  • Sony Movie Studio 12.0
  • Adobe Premiere Elements 11
  • Pinnacle Studio 16

Eigentlich war ich mit ‚Pinnacle Studio‘ bisher sehr zufrieden. Ich arbeite seit der Version 10 mit dem Programm, dass ich damals im Bundle mit einem USB Video-Capture Interface erhalten hatte. Über die günstigeren Upgrades bin ich so inzwischen bei der Version 15 angelangt.
Letztens musste ich mal ein vom SAT-Reciever aufgezeichnetes Video mit Untertiteln und Musiktracks versehen. Dabei bin ich auf einen Fehler im Programm gestossen. Der Bug, wie ich mittlerweile herausgefunden habe, hängt mit dem Scheiden von Clips an Nicht-Keyframe-Positionen zusammen. Pinnacle Studio verhindert nicht das Schneiden von Clips ausserhalb der sogennannten Keyframes, welches eine formatbedingte Eigenart von MPEG ist. Wird ein Clip an einer Stelle ausserhalb einer Keyframe-Position geteilt, geht die Kontinuität des Videclips verloren, und doppelte oder ’springende‘ Frames sind der Effekt.

Auf der Suche nach Alternativen zu Pinnacle Studio 15 hat es sich ergeben, dass ich die genannten Programme getestet, und meine Erfahrungen aufgeschrieben und ausgewertet habe.
Kurz gesagt, haben alle Programme ihre Vorzüge aber auch ihre Macken. Es gilt, den besten Kompromiss der eigenen Anforderungen an ein solches Programm zu finden. Oder man kauft einfach eines und sieht dann ob es gut ist oder nicht 😉 Ich wollte jedoch den aufwendigeren Weg gehen…

Übersicht der getesteten Programme mit Einzel- und Gesamt-Bewertung sowie Preisen:

Testsystem:

  • Intel Core2Quad Q6700 2.8 GHz
  • 4 GB DDR3 RAM
  • ASUS GeForce GT280, 1024MB
  • Systemplatte: Samsung SSD830 128GB
  • Datenplatte: WD RE4 1TB
  • SATA300 Controller im AHCI Mode
  • Windows 7 64Bit SP1

Test-Projekt:

  • Quell-Video: AVCHD (h264) 1920×1080/50p, Datenrate: 25MBit/s
  • Audio: 256KBit/s, 48KHz, Stereo
  • Overlay-Audiodatei: MP3 128KBit, 44.1KHz, Stereo
  • Ausgabe-Video: MP4 (h264), 1280×720/30p, 8000KBit/s
  • Audio: AAC, 128BKit, Stereo
  • Länge des Projekts: ca. 2:32
  • Audiospur: -6db für die MP3
  • Texteinblendung: 4sek. bei 00:16:00 mit einfachem Animationseffekt
  • Videoeffekt: „Drehen 360Grad“ (3sek.) bei 00:39:00
  • Videoeffekt: Zeitlupe 40% (7sek.) bei 01:05:00

Corel Videostudio Pro X5

Das Programm reagiert sehr schnell, die Vorschauen werden schnell berechnet. Die Videovorschau ist aber teilweise noch einige Sekunden rucklig. Fährt man mit dem Mauszeiger über die Timeline, wird die genaue Position als Tooltip angezeigt. Ein Tooltip ist hier etwas unpraktisch, aber immerhin.
Das Erstellen eines Einzelbilds  im aktuellen Clip, steht als eigene Option per Rechtsklick zur Verfügung. Das Bild wird automatisch zur Medienliste hinzugefügt.
Die Export-Optionen sind ziemlich umfangreich, kein Codec und keine Einstellung fehlt auf den ersten Blick.
Die Funktion „Smartpackage“ ermöglicht es, das gesamte Projekt für die Weitergabe oder den Transport in einem Gesamtpaket zusammenzufassen.
Corel Videostudio ermöglicht eine Ausgabe nach HTML5, was in Zukunft einmal ganz interessant werden könnte, wenn alle Browser den Standard unterstützen. Dann braucht man sich um Codecs keine Gedanken mehr zu machen, wenn man Videos nur für’s Web erstellt.
Die Videoqualität beim Export ist trotz gleichen Einstellungen schlechter als bei den Konkurrenten, wobei auch die Renderzeit mit 2:57 deutlich geringer ausfiel. Es scheint so, als ob die Rendereinstellungen ignoriert wurden. Ich habe mich allerdings nicht intensiver damit auseinandergesetzt, sondenr lediglich die Eck-Parameter eingestellt.

MAGIX Video Deluxe 2013

Das Programm startet sehr schnell und die GUI reagiert gut auf Eingaben.
Die Vorschauen werden schnell berechnet, es ist praktisch kein Ruckeln des Vorschauvideos während des Renderns im Hintegrund vorhanden.
Leider keine Anzeige der Timeline-Position wenn man mit dem Mauszeiger über die Timeline fährt. Somit ist es schwierig, die genaue aktuelle Position zu ermitteln.
Positiv aufgefallen ist mir, dass für jeden eingefügten Clip ein Deinterlace Filter über das Kontextmenü auswählbar ist. Somit fällt es leichter, Videomaterial von verschiedenen Quellen in einem Projekt zu bearbeiten.
Eine weitere vorteilhafte Eigenschaft von MAGIX Video deLuxe: jeder Track kann beliebige Medien beinhalten, egal ob Audio, Video, Bilder oder Text.
Die Lautstärkeabsenkung über das Kontextmenü eines Audiotracks ist möglich, jedoch ist keine Anzeige des Pegels vorhanden und der Lautstärke-Wert kann nur in festgelegten Schritten und nicht stufenlos geändert werden.
Es gibt ein sogenanntes „Master Audio Effekt Rack“, welches EQ, Reverb, Delay und Kompressor bietet. Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal aller Programme im Test. Fragt sich nur, ob man diese Audio-Effekt so oft braucht.
Als weitere Eigenheit bietet das Programm einen 8-Spur Audio-Mixer mit der Möglichkeit, eigenständiger Effekte Spur
Die Audiospur eines Videotracks wird jedoch nicht als einzelne Spur angezeigt, sondern wird über die Eigenschaften des gesamten Clips bearbeitet.
Der Zeitlupen-Effekt hat sich in meinem Test als sehr flüssig erwiesen. Natürlich hängt dies immer von der Framerate des Qellvideos ab. 50ps sollte es schon mindestens aufweisen.
Die Export-Funktionen weisen einfach und detailierte Einstellungen des Video und Audiformats auf. Vor dem Export warnt das Programm, falls die Framerate (Bildwiederholrate) des Projekt nicht mit der Rate der Quellvideos übereinstimmt. Fragt sich jedoch, warum. Vielleicht, weil das Programm dann beim Rendern alle Frames neu berechnen muss. Was aber jedoch in diesem Test gewünscht war.
Leider ist es bei MAGIX Video deLuxe anscheinend nicht möglich, Screenshots / Einzelbilder aus dem Video zu erstellen!
Unangenehm aufgefallen ist mir hier, dass bei der Installation des Programms ein Medienüberwachungsdienst mitinstalliert wurde. Ich halte nicht viel von solchen Diensten, die im Hintergrund Ordner nach Änderungen überwachen. Leider muss man die Dienste händisch deaktivieren, das Programm bietet dazu keine Option.
Zu guter Letzt hat mir das Programm einen Strich durch die Rechnung gemacht, als es bereits nach wenigen Tagen dazu aufforderte, die Testphase verlängern. Ich dachte eigentlich, ich hätte 30 Tage Zeit, wie bei den anderen Programmen. Da ich keine Lust hatte, mich nochmal zu registrieren, habe ich mich nach dem Video-Render Test (Dauer: lange 7:39) nicht mehr weiter mit dem Programm beschäftigt.

Sony Movie Studio 12.0 (64 Bit)

Sony Movie Studio ist scheinbar eine abgespeckte Version von ‚Vegas Video‘, welches vor ein paar Jahren mit dem Aufkauf der Firma Sonic Foundry von Sony übernommen wurde.
Das Programm startet sehr schnell und die GUI reagiert gut. Jedoch ist das Design etwas altbacken. Genau gesagt, sieht das Programm immer noch so aus, wie die Sonic Foundry Produkte damals.
Der Vorteil der GUI ist, dass die Fensterobjekte frei anordenbar sind. Moderne Bedienelemente lässt das Programm jedoch komplett vermissen.
Die Vorschau den eingefügten Videoclips sind schnell erstellt und Audio- und Videspur werden getrennt dargestellt, Audioparameter sind direkt in der Timeline einstellbar.
Ein Programmabsturz trat nach ca. 2 Minuten normaler Benutzung auf. Nach dem Neustart überraschte das Nicht-Vorhandenseins einer Autorecovery-Funktion. Also nochmal von vorne anfangen. Zum Glück war ich noch nicht weit gekommen. Ärgerlich dennoch.
Eine angenehme Funktion der Timeline: Audio-Scrubbing. Sprich: die Audiospur wird während des Hin- und Herfahrens in der Timline mit abgespielt. Wenn diese Funktion auch im ersten Moment beeindruckt, sucht man jedoch bald nach einer Möglichkeit, diese abzuschalten – vergebens.
Das Erstellen eines Snapshots bzw. Einzelbildaufnahme ist sehr einfach möglich. Jedoch wird das Bild nur in die Zwischenablage kopiert und nicht gleich als Medium in den Browser eingefügt wie bei den meisten anderen Programmen.
Die Animations- und Effekt-Abteilung ist umfangreich, jedoch fast zu komliziert in der Anwendung. Man muss sich schon genauer damit auseinandersetzen, um detailierte Effekt einzufügen. Hat man das Prinzip jedoch mal verstanden, fällt es sogar sehr leicht, und man findet sich auch in anderen Programmen mit diesem Konzept dann schnell zurecht.
Leider gelang es mir nicht, auch nur einen einzigen eingefügten Text-Effekt in der Vorschau zu sehen. Overlay, Child, Parent-Parameter usw. sind für den normalen Anwender viel zu komplex, so dass ich letztendlich nicht so richtig in die Bearbeitung reingefunden habe.
Noch dazu gelang es mir nicht, einen simplen Zeitlupen-Effekt vorzufinden. ‚Event stretchen‘ kommt der Sache am Nächsten, ist aber in der Handhabung zu ungenau und unpraktisch.
Beim Rendern musste ich bei 45% (ca. 6 Min.) abbrechen, da alle CPU-Kerne auf Anschlag liefen und gegen 80 Grad gingen.
Nach einer kurzen Abkühlphase führte ich einen Test mit GPU-Unterstützung durch. Jedoch waren weder die CPU-Belastung noch die geschätzte Dauer geringer, also brach ich das Rendern bei 45% (7 Min.) erneut ab.
Daher gingen in Sachen Bedienung und Render-Geschwindigkeit am Wenigsten Test-Punkte an Sony Movie Studio.

Adobe Premiere Elements 11

Der Platzhirsch beim Thema Videobearbeitung, Adobe, hst inzwischen auch den Einsteigermarkt avisiert. Die ‚Elements‘ Version von Premiere spielt in einer Liga mit den anderen getesteten Kandidaten, sollte aber als ein Abkömmling von Adobe Premiere die Konkurrenz in allen Belangen abhängen. Pustekuchen. Das Programm hat mit dem Profi-Programm wenig gemeinsam. Es scheint eine komplette Neuentwicklung zu sein.
Ebenso wird es sich mit dem Adobe Photoshop Elements verhalten, welches sogar im Bundle mit Premiere Elements für lächerliche 25-50€ im Internet erhältlich ist.
Doch was kann man hier erwarten? Nun, zumindest ein gut funktionierendes Einsteiger-Programm.
Zunächst ist mir aufgefallen: die GUI wirkt sehr sauber und aufgeräumt, und ist schnell.
Der mitinstallierte Organizer ist allerdings instabil und stürzte bei mir bei der ersten Verwendung ab. Naja, darauf kann ich eh verzichten.
Negativ bei der Testversion, dass eine Einblendung ‚Erstellt mit der Testversion von Adobe Premiere Elements‘ im Video auftauscht. Allerdings muss man nicht von einem Testprogramm erwarten, dass es produktionsfähige Ergebnisse liefert. Schliesslich ist es nur ein Test.
Der Dialog ‚Medien hinzufügen‘ fällt bei Premiere Elements recht umfangreich aus. Beispielhaft, würde ich sagen. Daher ein Screenshot. Jedoch bieten auch manche der anderen Programme ähnliche Dialoge.

Die Video-Vorschauen werden von dem Programm recht schnell erstellt, so dass man kaum Verzägerungen feststellt.
Das Ziehen des Zeitmarkers in der Timeline funktioniert subjektiv nur ungenau, jedoch ist anzunehmen dass sich dies an das Keyframe-Raster anlehnt und somit beim Schneiden von Clips wiederum von Vorteil ist weil des die Keyframes nicht ignoriert, wie z.B. Pinnacle Studio.
Eine Anzeige der aktuellen Timeline-Position erfolgt direkt unter dem Vorschaufenster, was sehr praktisch ist.
Die Text-Effekte sind kompliziert zu bedienen und das Einstellen der eingefügten Text-Clips scheint nicht möglich zu sein (5 sek. per default)
Video-Effekte können per Drag&Drop auf Clips gezogen werden, was eigentlich eine Funktion ist die man vorraussetzt, aber speziell bei Premiere Elements eine der normalen Vorgehensweisen zu sein scheint.
Leider konnte ich keinen simplen Rotate-Effekt finden, daher musste ich einen anderen Effekt (Wirbel) verwenden.
Die Zeitleiste in der Vorschau ist sehr träge, während Effekte im Hintergrund berechnet werden kann man kaum vernünftig im Projekt hin- und hersuchen. Weshalb ich unter anderem in der Bedienung einen Punkt abgezogen habe.
Die Funktion ‚Zeit verlängern‘ ist ein Effektm der einer Zeitlupe gleich zu setzen ist. Dieser ist direkt im Kontextmenü eines Clips verfügbar und liefert sehr flüssige Ergebnisse.
Einzelbildaufnahme sind über das Werkzeug-Menü schnell erreichbar.
Leider scheint kein MPEG4 Export sondern nur MPEG2 möglich zu sein. (evtl. nur in der Testversion?)
Die Video-Qualität des MPEG2 Exports ist aber in Ordnung. Das Rendern in eine VBR Datei dauerte nur minimal länger (6:00) und ergab eine nur minimal größere Datei als mit fester Bildrate (CBR), bei noch etwas besserer Qualität. Wobei 8MBit Bildrate eh schon am Rande der Wahrnehmbarkeit von Rucklern liegen.

Pinnacle Studio 16

Pinnacle Studio 16 wurde gegenüber der Vorversion komplett überarbeitet und hat eine neue GUI erhalten.
Das Programm läuft sehr flüssig und lässt sich angenehm bedienen. Die Oberfläche wirkt modern und perfomant.
Es wird ein umfangreiches Beispielprojekt als sehr gutes Anschauungsmaterial mitgeliefert.
Die Vorschau der Videoclips wird schnell und flüssig erstellt. Es ist kaum eine Verzögerung wahrnehmbar.
Leider stürtze das Programm beim Verschieben einer Text-Spur ab. Die Auto-Wiederherstellung funktioniert jedoch, wie bei Pinnacle Studio gewohnt, gut.
Ein weitere Absturz erfolgte beim Anwenden eines einfachen Effekts auf den eingefügten Text. Jedoch gehe ich davon aus, dass mein Rechner aufgrund der ganzen zuvor gestarteten Programme nicht mehr so stabil lief. Nach einem Neustart des PCs gab es keine weiteren Abstürze mehr.
Die Schnappschussfunktion für Einzelbilder ist wie gewohnt schnell erreichbar und wude nochmal verbessert.
Die Effektauswahldialog ist, auch wegen der großen Anzahl der Effekte in der Ultimate Version, etwas unhandlich. Man muss sehr viel scrollen.
Eine einfache Video-Rotation kann mit Hilfe des Drehen-Effekt mittels Keyframes erstellt werden. Die Bearbeitung ist hier wesentlich einfacher und verständlicher als z.B. bei Sony Movie Studio.
Der Zeitlupen-Effekt (Slowmotion) ist hochwertig und liefert sehr flüssige Ergebnisse, auch ohne aktivierte Überblend-Funktion.
Ein Bug aus des Vorversion ist immer noch vorhanden: Frame-Artefakte entsehen beim Rendern, aufgrund nicht vorhandener Keyframe-Ausrichtung beim Schneiden von Clips.
Zu einer angeblichen GPU-Unterstützung beim Rendern kann jedoch in den Optionen nichts vorgefunden werden. Daher keine Bewertung dieses Features. Mit 6:35 lag die Render-Dauer nicht an der Test-Spitze, verhält sich aber noch relativ moderat.

Fazit

Eigentlich ist die Wahl sehr schwierig, wenn es um das beste Einsteiger-Videobearbeitungsprogramm geht.
Alle Hersteller haben ein ‚Premium‘ Produkt auf Lager, meist enthält es mehr mitgelieferte Effekt als die Einsteigerversion.

Lediglich Adobe setzt sich mit seinem Profi-Programm hier komplett ab, auch preislich, und liefert mit Premiere Elements 11 eine Low-Budget Software, die aber keine Erweiterungsmöglichkeiten bietet.
Premiere Elements wirkt sehr abgespeckt, liefert jedoch ganz gute Ergebnisse. Von daher durchaus dennoch eine hochwertige Alternative.

MAGIX ist leit langem in der preisgünstigen Software-Welt zuhause und bietet für fast alle Multimedia-Belange eine brauchbare Lösung an. Auch Video deLuxe bricht hier nicht die Tradition, sondern überzeugt mit einfacher Bedienung und vielen Funktionen für relativ wenig Geld.S

Sony liefert in der Einsteigerklasse ein Produkt ab, dass von der GUI her in den 90er Jahren stehen geblieben ist. Die Performance ist gut, jedoch lässt die Handhabung zu wünschen übrig. Das Programm ist von der ‚Haptik‘ her nicht überzeugend.

Corel Videostudio Pro X5 nennt sich die Software, die aus der Übername der Firma ‚Ulead‘ hervorging und quasi dem ursprünglichen Produkt entspricht. Das Programm lässt sich ordentlich bedienen, versagt aber bei der Qualtiät des gerenderten Videos.

Pinnacle Studio 16 stellt eine komplette Neuentwickling gegenüber der Vorversion dar, nimmt aber einen alten Bug mit. Dennoch punktet das Programm bei der Auswahl an Effekten und der einfachen Bedienbarkeit. Zudem sind die Ergebisse recht ordentlich, wenn man mal von dem Keyframe-Problem absieht. Dies kann man jedoch durch sorgfältiges Schneiden der Clips evtl. in den Griff bekommen.

Preislich nehmen sich die 5 Konkurrenten nicht viel. Letztlich entscheidet wohl das eigene Emfpfinden, ob eine Software sich gut anfühlt oder nicht. Wobei die lange Render-Dauer von MAGIX Video deLuxe bei größeren Projekten durchaus nervig werden könnte.
Abraten würde ich derzeit definitiv von Sony Movie Studio 12 aufgrund der primitiven Oberfläche bei der wenig Freude aufkommt, sowie der fehlenden Autorecovery Funktion.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.